Orientalischer Tanz

Der orientalische Tanz hat seine Wurzeln in matriarchaler Zeit, in der die Frau als Trägerin und Beschützerin der Fruchtbarkeit verehrt wurde. Die beckenzentrierten Bewegungen jener frühen Rituale entwickelten sich zur ursprünglichsten aller Tanzformen.

Aus den indischen, babylonischen und pharaonischen Tempeltänzen sind später unterschiedliche Tanzstile entstanden. Mitte des letzten Jahrhunderts erblühte der orientalische Tanz durch den Einfluss des Balletts zur Bühnenkunst. Die Rezeption des Bellydance im Westen führte zu weiteren Modernisierungen. Neueste Einflüsse kommen aus dem Tribal-Fusion, in dem auch Elemente aus Bollywood, Hip-Hop und Flamenco integriert werden. 

Der Unterricht vermittelt eine solide Technik des zeitgenössischen orientalischen Tanzes. Durch geleitete Improvisationen und Übungen für eine vertiefte Körperwahrnehmung wächst die Musikalität und Sinnlichkeit der Bewegung. Ob kraftvoll, verführerisch, magisch, kämpferisch, sanft oder wild: unterschiedliche Facetten der Tänzerin finden einen persönlichen Ausdruck. Sei dies im freien Kreieren oder in der choreografierten Form.

Regelmässig wird das Training live von MusikerInnen mit unterschiedlichen Instrumenten begleitet, wie Darboukka, Konga, Saxophon, Akkordeon, Gitarre, Hackbrett - der schweizer Version des orientalischen Kanouns - oder mit Gesang.